Mittwoch, 13. März 2019

Costa Rica (Tag 10)

Tag 10 unserer Tour durch Costa Rica stand ganz im Zeichen von Schokolade und Fröschen.

Morgens führte uns Jean-Pierre (der Besitzer der Hacienda la Isla) im Rahmen der Schokoladen-Tour über das Gelände der Hacienda und erzählte uns Wissenswertes zur Entstehung und Verarbeitung von Kakao bis zur Schokolade sowie den geschichtlichen Zusammenhängen.

Der Ursprung der Wörter Kakao und Schokolade stammt aus der präkolumbianischen Zeit aus Mittelamerika.


Das erste Schokoladenbonbon überhaupt wurde vor über 450 Jahren in Costa Rica gereicht.




Als Columbus auf seiner vierten großen Reise Costa Rica entdeckte, wurde er mit einem Kakao-Trunk willkommen geheißen. Da das Rezept in den Aufzeichnungen der Mönche aus seiner Zeit übermittelt wurde, hatten wir die Möglichkeit das Getränk aus gemahlenen Kakaobohnen, Mais, Chili, Vanilleschote und Wasser zu probieren.  😋 

Bis zu dem gemahlenem Kakaopulver ist es aber ein weiter Produktionsweg in mehrenen Schritten, der auch heute in großtechnischer Form genau so abläuft.

1. Die Bohnen der reifen Kakao-Frucht werden mehrere Tage fermentiert.

2. Die fermentierten Bohnen werden getrocknet und damit der Wassergehalt von 60 auf 30 % gesenkt.

3. Die Bohnen werden geröstet.

4. Die Schale der gerösteten Bohnen wird entfernt.

5. In diesem Schritt werden die Bohnen gemahlen bis das Öl aus den Bohnen austritt und man eine Paste erzeugen kann.


Bei dem traditionellen Verfahren erfolgt das mahlen in einem 40-minütigem Prozess mit einem 850 Jahre alten Mahlstein aus Vulkangestein. Dieser Vorgang erfolgt aus Respekt vor der Natur auf dem Boden kniend.




Nach der Schokoladen-Tout streiften wir auf der Suche nach verschiedenen Tieren durch den die Hacienda umgebenden Urwald.





Da uns die bei unserem Streifzug gefunden Tiere aber noch nicht genug waren, besuchten wir zum Nachmittag den „Frosch-Himmel“.

In einem vor ca. 9 Jahren renaturiertem Stück Regenwald wurde uns von unserem Guide neben vielen Pflanzen, einem Tucan und zwei Faultieren eine große Zahl der in Costa Rica heimischen Frösche gezeigt. 

Darunter der rotäugige Blattfrosch, der Glasfrosch, der schwarz-grüne Blattfrosch und der Blue-Jeans-Frosch. Die beiden letztgenannten gehören zu der Gruppierungen der Pfeilgiftfrösche, wobei sie das Gift nicht selber produzieren, sondern durch die Nahrung aufnehmen und über ihre Haut abgeben. Ihr Gift ist für den Menschen nicht tödlich, kann aber zu längerfristigen gesundheitlichen Problemen führen.






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Rückblick auf Calella

Für die in Spanien verbliebenen Mitglieder unserer Reisegruppe bestand leider heute keine Möglichkeit zu tauchen.